Samstag, 31. Mai 2014

30.5. u. 31.5.2014 Crotone

Wir bleiben in der Marina, hier scheint die Sonne. Zum Weiterfahren  ist uns der angesagte Regen auf unserer Strecke nicht recht. Wir haben natürlich wieder eine Burg besichtigt.


Blick von der Burg
 


                    Wieder eine nett Tafel beim Spaziergang gesehen.

 
In dieser Stadt kam jeden Tag unverhofft innerhalb von Minuten der Wind. Das Skipper vom Nachbarschiff meldete 30 Knoten. In der Stadt flogen die Sessel, wurde berichtet. Nach einer Stunde war alles vorbei.




Donnerstag, 29. Mai 2014

29.5.2014 Roccella Ionica - Crotone

Heute morgen regnete es. Das hieß, etwas länger schlafen. Um 10,30 h, bei fast keinem Wind, entschlossen wir uns, nach Crotone (66 sm) aus zu laufen. Im Golf de Squillace setzten wir die Segel; der Wind legte bis auf 22 Knoten zu. Das war ein herrlicher Segeltag; wir legten wir um 20h in Crotone an.



28.5.2014 Bova Marina - Roccella Ionica

Nach einer unruhigen Nacht (starker Schwell am Ankerplatz) fuhren wir früh weiter in die Marina Roccella Ionica. Das Hafenrestaurant ist gut besucht, ansonsten kümmert sich niemand um dich. Schöne Anlage, aber die Wasser- und Stromversorgung funktioniert nicht. Das Marinabüro ist als Infopoint bezeichnet und hat nicht mal einen Drucker um den Wetterbericht auszudrucken. Am Abend kommt doch jemand auf die Idee bei den Yachten zu kassieren.

Während der Fahrt trafen wir 4 Schiffe und einen springenden Schwertfisch.

interessante Wolke auf dem Weg





27.5.2014 Tropea - Bova Marina

Die Freude war groß, als wir heute morgen den Dingimotor, wie besprochen, vom Service geliefert bekamen. Er wurde uns nach Tropea nachgebracht, da er in der Marina Vibo Valentina gestern nicht fertig repariert werden konnte. Wieder einmal zeigte sich die Freundlichkeit der Italiener.

Dann legten wir ab und wollten wir den Hafen Saline Joniche anlaufen. Wie immer schauten wir mit dem Fernglas wo die Einfahrt wäre. Wir fanden keine. Den Hafen gibt es nicht mehr. Wir ankerten dann vor Bova Marina. ( Marina ist auch nicht gleich Marina. Viele Orte heißen z.B. Bova Marina; d.h. dies ist der Ortsname - nicht zu verwechseln mit einer Marina/sprich Hafen)

Skipper auf Reisen


auf dem Weg
Die Durchfahrt durch die Straße von Messina war heute bei ruhigem Wetter angenehm. Zeitweise hatten wir 4 Knoten Strom gegen uns. Das Wasser kocht an manchen Stellen - unbeschreiblich, wenn du es nicht selbst gesehen hast.
Aufzupassen ist auf die vielen Schiffe,
die diese Passage durchfahren und queren. Viele Fähren und Frachtschiffe sind gleichzeitig unterwegs. Dann auch die Segler - vor diesen wird gewarnt - die Küstenwache hat durchgegeben, dass auf die Segler geachtet wird. 

Die Fischer suchen nach Thunfisch - diese Boote schauen etwas anders aus als gewohnt.


Fischerboot in der Strasse von Messina

Montag, 26. Mai 2014

26.5.2014 Tropea - Pizzo

Unsere Freunde holten uns mit dem Auto ab und wir fuhren in die kleine Stadt Pizzo. Zur Besichtigung in Pizzo gehörte das Castello Aragonese aus dem 15. Jahrhundert.
1815 wurde hier der Schwager NapoleonsJoachim Murat, seinerzeit König von Neapel, nach fünftägiger Gefangenschaft am 13. Oktober erschossen, womit die französische Fremdherrschaft über Süditalien endete.

Gerichtsverhandlung in Causa Murat

25.5.2014 Vibo Valentia - Tropea

Tropea

Tropea ist auf einem ca. 40 m hohen Felsen gebaut. Wir haben die Altstadt besichtigt und von vielen Plätzen hatten wir eine sehr gute Aussicht auf die Strände und das Meer. Leider sind einige Palatzo´s dem Verfall preis gegeben.

Mit unseren Freunden haben wir einen schönen Abend erlebt. Der servierte Schwertfisch war vorzüglich zubereitet.


24.5.2014 Vibo Valentia

heute hat die Pizza doppelt so viel gekostet -  hat wunderbar geschmeckt


gute Idee - Enten und Gänse gegen die Ratten werden in der Marina gehalten


Als wir in einem Marineshop einkaufen gingen, wollten wir eine Düse zum Fenderaufpumpen kaufen.
Leider hatte der Verkäufer diese nicht. Überraschung: auf einmal stand der Verkäufer aus dem Marineshop vor uns und nahm alle Fender mit. Er hat sie ohne Berechnung seiner Arbeitsleistung aufgeblasen. Das war ein super Service.

Freitag, 23. Mai 2014

23.5.2014 Stromboli - Vibo Valentia

Bei diesigem Wetter fuhren wir vom Stromboli weg. Bei Sonnenschein kamen wir in Vibo Valentia an. Kein Wind! Zwischendurch gab es wenigstens ein paar Delfine und einen Schwertfisch. 

Das war der Tag der Tiere - zum Tagesende - 19,25h sahen wir noch die besondere Art der Ratten - italienische Ratttenfamilie.




Der Tag endete in einer italienischen Pizzeria. Wir dachten wir bekommen eine gute originale italienische Pizza. Beim Lesen der Speisekarte kam es uns schon ein wenig komisch vor - die Preise waren sehr niedrig. Die Überraschung, als die Pizza kam, war gross. Es waren Fertigpizzen. Hat uns trotzdem geschmeckt.

22.5.2014 Panarea - Stromboli

Die Badesaison ist eröffnet! 






Der Stromboli (924 m hoch) meldet sich ca. jede Stunde einmal. In der Nacht war er nur sehr kurz mit Feuer zu sehen. Lustig war zu beobachten, dass Scharren von Menschen mit Taschenlampen bewaffnet sich 3 Stunden in der Nacht zum Gipfel des Vulkans bewegen.

Stromboli

Aussicht von unserem Ankerplatz

Mein Skippi wollt baden gehen. Zum Glück sah er die Quallen vorher. Leider fiel das Bad dann aus.

Qualle mit 2 m langen Tentakeln

21.5.2014 Vulcano – Panarea

Wir fuhren der Ostseite der Insel Lipari entlang. Wir kamen an den Bimssteinhalden vorbei. Dieser wird noch immer abgebaut.


alte Bimssteinfabriken 
 Das Wasser vor den Bimssteinhalden ist türkisfarben, wir genossen in diesem Ambiente unsere Mittagspause.


Auf dieser Halbinsel gibt es eine Steinzeitsiedlung - Spaziergang auf den Klippen

Diese Bucht ist gesperrt, wir lagen auf der anderen Seite.



20.5.2014 Vulcano

Der Vulkan ist aktiv –  am Kraterrand spuckt der Vulkan Schwefeldämpfe aus. Es stinkt nach Schwefel (faulen Eiern).


Horst bestieg den Vulkan.
Blick vom Vulkan

Das Schlammbad (ein wenig Schlamm wird noch gespukt) ist nur eine kleine Lacke – dafür noch Eintritt bezahlen?




Abendstimmung 

19.5.2014 Lipari – Vulcano

Wir liegen in einer der schönsten Anker-Buchten Siziliens - vor dem Vulkan auf der Insel Vulcano.


Das Sauerkraut stand schon am Herd, da gab es eine Plan-Änderung. Horst kaufte frische Fische vom Fischer. Eine Stunde haben wir dem Fischer zugesehen – da dachte dieser – er müsse seinen Fang vorbei bringen.


Sonntag, 18. Mai 2014

18.5.2014 Lipari

Sparziergang durch Lipari 

Im Areal des Castello di Lipari findest du 5 Kirchen und wenn du vom Castello in die Stadt gehst haben wir noch 5 Kirchen gesehen - weiter haben wir nicht gezählt......
eine Kirche von den "Fünfen"


Theater

Blick auf die Stadt vom Castello

Friedhof


Sonntags bewacht der Hund mit Krawatte das Geschäft

enge Gasse am Berg



Samstag, 17. Mai 2014

17.5.2014 Milazzo - Lipari

Unser Gast hat uns verlassen und ist unterwegs nach Catania. Leider konnte er nicht mit nach Lipari, da das Wetter gestern nicht wollte.

Lipari bezaubert - es ist wunderschön. Nach der schnellen "Segelei" empfing uns der freundlichste Marinero und schon lagen wir sicher an der Mole.



Gleich nach der Ankunft half Horst ein Fischerboot aus dem Wasser zu ziehen.
1. Versuch 3 Männer

2. Versuch, 4 Männer und zwei kamen noch dazu - da klappte es

Für die Renovierung ihrer Kirche haben die Einheimischen ein Modell ihres Marktplatzes liebevoll nachgebaut. Sie sind für Spenden dankbar.

suche den netten dicken Fischer

Wir verbrachten einen schönen Abend auf dem alten Hafenplatz der Stadt. Fröhliche Kinder spielen Fußball oder fahren Rad. Keinen Erwachsenen stört es. Eine Band spielt. Der Sonnenuntergang spielt alle rosa und blauen Farbtöne. Die Italiener lachen und freuen sich über die Fischer die Einlaufen. Es ist einfach wunderbar.

16.5.2014 Milazzo


Wir mussten einen Tag länger in Milazzo bleiben, da heute Früh ein Gewitter vor der Stadt lag.

In dieser Stadt bemerken wir, dass es mehr Geld gibt. Dafür gibt es auch riesige Industrieanlagen in dieser Stadt. Es sind sehr schöne Geschäfte an der Promenade und die große Burg wird gut saniert.

Die ersten Diebe haben uns auch verfolgt. Nachdem sie drei Mal um uns rumschliechen, setzten wir uns in ein Kaffee bis wir sie nicht mehr sahen. Passiert natürlich, wenn zwei Frauen einkaufen wollen. Horst hat das Castello von Milazzo erkundet.